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GbR Zeitzeugen Tsebah-Schule

Vertreten durch

Herrn Abraham Mehreteab

Manfred-von-Richthofen-Str. 18

12101 Berlin

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Aufruf

 

EX-SchülerInnen und Ex-GründerInnen der Tsebah-Schule in Eritrea rufen alle an einer wahrheitsgemäßen Darstellung Afrikas interessierten Menschen auf

die Verfilmung der angeblichen Autobiographie von Senait Mehari „Feuerherz“ (Verlag Droemer & Knaur) zu stoppen.

 

Senait Mehari wurde aufgrund ihres Buches von großen Humanitären Organisationen (Aktion Weißes Friedensband gegen den Einsatz von Kindersoldaten, Unicef, Misereor, Terre des Hommes und Karlheinz Böhms Menschen für Menschen) zur Botschafterin gegen Kindersoldaten stilisiert und benutzt.

 

In ihrer Autobiographie behauptet sie, das Schicksal von Kindersoldaten geteilt zu haben. Dieser in weiten Teilen fiktive Lebensbericht soll nun auch noch verfilmt werden: Der Produzent Andreas Bareiss und der Regisseur Luigi Falomi planen, in Kooperation mit der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar, das Buch „Feuerherz“ in Kenia zu verfilmen. (Pressemitteilung der Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Medien: Unterwegs in Afrika: http://idw-online.de/pages/de)

Andreas Bareiss ist Oskar-Preisträger und Produzent von „Nirgendwo in Afrika“. Luigi Falomi ist der Regisseur des bekannten Films „Das weinende Kamel“, der für den Oscar nominiert war.

 

Nachdem Senait Mehari mit ihrem Bestseller die LeserInnen in die Irre geführt hat, sehen wir nun die Gefahr, dass die gewachsene Freundschaft zwischen Deutschland und Eritrea durch ein öffentlich gefördertes Projekt, in dem ein Kapitel der Geschichte Eritreas verfälscht dargestellt wird, auf die Probe gestellt (Pressemittteilung der Bundesregierung: www.pressrelations.de/new/standard)

 

Wir, die ehemaligen SchülerInnen und GründerInnen der Tsebah-Schule wissen, dass es an unserer Schule zu keiner Zeit Kindersoldaten gab.

 

Helfen Sie uns, die Verfilmung von Senait Meharis angeblicher Autobiografie „Feuerherz“ zu stoppen. Die Filmarbeiten sollen bereits im Juni diesen Jahrs in Kenia beginnen.

 

Die Zeitzeugen aus der Tsebah-Schule, Berlin den 24.05.2007